Keine Zustimmung zur AfD Resolution

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Wermelskirchen: Wir erinnern uns…..
Im letzten Jahr verabschiedete der Rat mehrheitlich eine Resolution zur Baustelle an der Autobahnbrücke im Hünger. Die demokratischen Parteien, außer der Linken, hatten leider keine Probleme, mit einer faschistischen und rechtsradikalen Partei gemeinsame Sache zu machen, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Diese unheilige Allianz trägt jetzt die ersten Früchte.

Heute flatterte eine E-Mail ins Postfach, in der der örtliche AfD Fraktionsvorsitzende, Karl Springer, für eine von der AfD entworfenen Resolution zur Grundsteuerreform um Zustimmung bei den anderen Parteien im Rat der Stadt Wermelskirchen wirbt. Nach der letzten Zusammenarbeit mit den anderen Parteien sieht Herr Springer offenbar Potenzial für mehr, was wir Linke aufgrund des Verhaltens der anderen Parteien natürlich nachvollziehen können.

Aber will sich die AfD wirklich auf Sachebene an die anderen Parteien anbiedern? Inhaltlich ist die Resolution ein Witz. Eine Resolution sollte nicht nur aus zwei Absätzen und ganzen vier Sätzen bestehen. Daher ist es für DIE LINKE Wermelskirchen klar, dass die Führungsebene der AfD nach dem letzten politischen Erfolg nun versucht, einen weiteren Keil in das demokratische Lager zu schlagen.

Auf die Frage, ob unser Ratsmitglied Mike Galow dieser Resolution zustimmen würde, gab es eine klare Antwort. „Ich springe lieber von der Müngstener Brücke, als einem Antrag oder einer Resolution einer faschistischen und rechtsradikalen Partei wie der AfD zu zustimmen…..“

Es bleibt dabei. Bei uns ist die Brandmauer gegen rechts stabil!