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So weit muss es in Wermelskirchen nicht kommen

Rainer Schneider - Wermelskirchen

Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft

Die Fraktion DIE LINKE in Wermelskirchen stellte einen Antrag zur Gründung einer „Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft“. In Wermelskirchen fehlt, auch nach Feststellung des Seniorenbeirates, bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen sowie barrierefreier bezahlbarer Wohnraum für körperlich beeinträchtigte Menschen.

Dieser Antrag wurde am 08. Dezember 2014 im Haupt- und Finanzausschuss mit der Begründung, dass es keine Wohnungsnot in Wermelskirchen und damit keinen Bedarf gibt, abgelehnt.

Am 14. Oktober 2014 gab es auf der Sitzung des Seniorenbeirates folgende Einschätzung:

„TOP 12 Bezahlbarer Wohnraum in Wermelskirchen

Derzeit werden in Wermelskirchen Wohnprojekte ausschließlich frei finanziert, weil der Kapitalmarkt über billiges Geld verfügt. Die Inanspruchnahme von Fördermitteln ist mit Auflagen für den Unternehmer verbunden. Herr Förster stellt fest, dass es deshalb an bezahlbarem Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen fehlt. Die Stadt hat keinen Einfluss beim gemeinnützigen Bauverein, erklärt Herr Graef. Der Vorsitzende schlägt die Nutzung der „Sozialen Wohnraumförderung des Landes NRW“ vor. Es müssen dringend Wege gefunden werden, Wohnraum durch Förderung bezahlbar zu machen.“

Hat sich die Situation in Wermelskirchen in dieser kurzen Zeit so verändert oder liegt es daran, dass es ein Antrag der LINKEN ist. Uns geht es in Wermelskirchen um aktive Mitgestaltung durch linke Kommunalpolitik. In Zeiten klammer Kassen haben Kommunen vor allem für den Bau neuer Wohnungen für Geringverdiener kein Geld – und das hat dramatische Folgen. Auch in Wermelskirchen ist die Zahl der Sozialwohnungen zurückgegangen, denn mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnungen unterliegen nicht auf Dauer der Belegungs- und Mietpreisbindung.

Städtisches Wohneigentum wird in Wermelskirchen nicht saniert, sondern verkauft. In nichtöffentlichen Sitzungen wird jedoch bald nichts mehr zu verkaufen sein, das „Tafelsilber“ ist dann weg.

Geringverdiener, alleinerziehende Frauen/Männer, Menschen mit Behinderung, RentnerInnen … haben In Wermelskirchen keine Probleme mit Wohnraum!!! Glückliches Wermelskirchen!


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