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Klaus Reuschel-Schwitalla, Stadtrat DIE LINKE. Leichlingen

Klaus Reuschel-Schwitalla, Linker Stadtrat in Leichlingen

Gebührende Ehre

Antrag des Linken Stadtrats Klaus Reuschel-Schwitalla für die Errichtung einer Gedenkstele zum Andenken an die Leichliner Politikerin und Widerstandskämpferin Anna Käsler (1892-1954)

 

In diesem Jahr am begehen wir allerorts den 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Faschismus. In vielfältiger Weise wird dabei den tapferen Männern und Frauen des Widerstandes gedacht, die in den Jahren der Nazidiktatur ihren Einsatz gegen Krieg und Barbarei mit Verfolgung und Tod bezahlen mussten.

In vielen Städten wurden Gedenktafeln und Stelen an öffentlichen Plätzen zur Ehre und Gedenken an diese mutigen Mitbürger angebracht. So wurde durch Initiative der VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten) und Beschluss der Bezirksvertretung  Solingen-Wald die Errichtung einer Gedenkstele für die Widerstandsgruppe um Karl Bennert beschlossen. Die Gedenkstele wurde am 8. Mai 2015 feierlich unter Beteiligung der Verwaltung ,des Rates und der Bezirksvertretung  und vieler Bürger, vor dem alten Walder Rathaus enthüllt.
In Leichlingen sucht man solche Erinnerungen an diese Frauen und Männer des Widerstandes bisher vergeblich. So wird zwar vielerorts an wichtige Persönlichkeiten der Kultur und an die gefallenen deutschen Weltkriegssoldaten gedacht, die Erinnerung an den Widerstand in Leichlingen zeigt sich jedoch weder durch Stolpersteine, Gedenktafeln oder Stelen.  
 
Die Partei „ Die Linke“ beantragt daher zum Gedenken an Anna Käsler, langjähriges Mitglied des Leichlinger Stadtrates und Verfolgte des Naziregimes, die Errichtung einer  Gedenkstele vor dem Leichlinger Rathaus.


Zu Anna Kässler:                      
„Anna Käsler wird als Emma Anna Dunisch am 15.Februar 1892 in Hilden geboren als Tochter eines Metallschleifers.
Nach Inkrafttreten der Weimarer Verfassung wird sie 1924 Mitglied des Stadtrates. Ihre besondere Leistung: Anna ist nicht nur die erste Frau, die in den Leichlinger Stadtrat gewählt wird, sie gehört darüber hinaus auch noch einer streitbaren Partei, der Kommunistischen Partei Deutschlands an.
Dieses Mandat hat sie bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 inne. Innerhalb ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als „ Fürsorgerin“ setzt sie sich auch im „Wohlfahrtausschuss“ des Rates besonders  für die große Not der Arbeiter, der Erwerbslosen und Wohlfahrtsempfänger ein (Akte 1181, StA Leichlingen).
Ihre Parteizugehörigkeit führt dazu, dass Anna Käsler-wie auch andere Mitglieder der Leichlinger KPD- 1933 in Schutzhaft genommen wird, wobei „Schutzhaft“ beschönigend für Gestapohaft steht. Eingewiesen wird sie in das Kölner Untersuchungs- und Strafgefängnis Klingelpütz (Akten 586 und 588 STA Leichlingen). In der Personenregisterkarte findet sich fortan der Vermerk:“Bei Wohnungswechsel Mitteilung an die Staatspolizeistelle geben“.
Anna überlebt die Haftzeit.
Nach 1945 kann Anna wieder politisch aktiv werden. In den von der britischen Militärregierung einberufenen Stadtratsausschuss (Akte 1680/Protokollbuch der Stadtverordeten) ist sie tätig als Mitglied sowohl des Schulausschusses als auch des Wohlfahrtsausschusses. Am 4. April 1946 zieht sie in die aus 22 Personen bestehende Gemeindevertretung ein. Nachdem Anna Käsler aus diesem Gremium ausscheidet, leistet sie weiterhin Arbeit in den Sozialausschüssen.
Am 24. Oktober 1954 stirbt sie 62-jährig in Opladen.“ Text , Recherche und Redaktion , Doris Schiffbauer und Ute Ströbel-Dettmer, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Kürten
 


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