Gemeinsam für ein vielfältiges, solidarisches Bergisch Gladbach und eine menschenrechtsorientierte Migrationspolitik.

Ramin Farzanehfar für den Integrationsrat der Stadt Bergisch Gladbach

Persönliche Daten:
Ramin Farzanehfar
Bergisch Gladbach
Vater von zwei Kindern
Diplom-Kaufmann (FH), Bilanzbuchhalter, PMP (Project Management Professional)

Seit vielen Jahren bin ich beruflich als Bilanzbuchhalter, Projektmanager und Unternehmensberater tätig. Meine fachliche Laufbahn umfasst Stationen in der Immobilienbranche,  internationalen Luftfahrtbranche, in mittelständischen Unternehmen sowie in der Finanz- und Digitalisierungsberatung bis hin zu Beratung von Bildungsträgern und auch Solo-Selbstständigen..

Besonders vertraut bin ich mit Fragen der digitalen Verwaltung, der Rechts- und Verfahrenssicherheit sowie der Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern in komplexe Prozesse. Diese Erfahrung ist unmittelbar übertragbar auf die Arbeit im Integrationsrat: Es geht darum, Strukturen verständlich, zugänglich und transparent zu gestalten, damit alle Menschen in unserer Stadt ihre Rechte und Chancen wahrnehmen können.

Ehrenamtliches Engagement
Ich bin seit vielen Jahren aktiv im sozialen und kulturellen Bereich: Vorstand von SoNett e.V. – einem Verein, der sich für Nachhaltigkeit, Nachbarschaftshilfe und Integration einsetzt.

Organisator des Repair-Cafés Bensberg – Förderung von Nachhaltigkeit, Begegnung und generationenübergreifendem Austausch.

Mitglied im Elternnetzwerk NRW – Engagement für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf.

Mitglied im Stadtverband Eine Welt e.V. sowie im Stadtverband Kultur e.V. – kulturelle Teilhabe und globale Verantwortung verbinden.

Stellvertretendes Mitglied des Integrationsrates der Stadt Bergisch Gladbach – seit mehreren Jahren aktive Mitwirkung, insbesondere in den Arbeitskreisen Öffentlichkeitsarbeit und Wahlorganisation.

Politische und gesellschaftliche Ziele

Meine Arbeit im Integrationsrat ist geprägt von einem klaren Ziel: Gleiche Rechte, gleiche Chancen, gleiche Teilhabe.

Faire und gleichberechtigte Wahlen

Ich setze mich dafür ein, dass alle Wahlberechtigten, insbesondere Eingebürgerte und Doppelstaatler, automatisch und diskriminierungsfrei in die Wählerverzeichnisse aufgenommen werden.

Strukturelle Hürden wie zusätzliche Registrierungen oder Nachweispflichten sind abzubauen.

Demokratie funktioniert nur, wenn alle ihre Stimme auch tatsächlich abgeben können.

Antidiskriminierung und Vielfalt

In einer vielfältigen Stadtgesellschaft dürfen Herkunft, Religion oder kulturelle Zugehörigkeit kein Nachteil sein.

Ich arbeite dafür, dass Diskriminierung sichtbar gemacht, ernst genommen und konsequent abgebaut wird.

Vielfalt ist eine Stärke, die unsere Stadt kulturell, wirtschaftlich und gesellschaftlich bereichert.

Bildung und Jugendförderung

Bildung ist der Schlüssel für Integration.

Ich unterstütze den Ausbau von Sprachförderung, Hausaufgabenhilfe und Schulprojekten.

Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte müssen dieselben Chancen haben wie alle anderen – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

Stärkung der Integrationsräte

Der Integrationsrat muss als ernstzunehmendes politisches Gremium wahrgenommen werden, das mehr ist als ein Alibi.

Ich setze mich für eine stärkere Vernetzung mit Rat, Verwaltung und Zivilgesellschaft ein.

Die Anliegen von Menschen mit internationaler Geschichte müssen dauerhaft Eingang in die politische Willensbildung finden.

Soziale Teilhabe und Bürgernähe

Als Vorsitzender von SoNett e.V. habe ich gelernt, wie wichtig niedrigschwellige Begegnungsangebote sind.

Ob Repair-Café, Kulturprojekte oder Nachbarschaftshilfe – Integration gelingt, wenn Menschen sich kennenlernen, gegenseitig unterstützen und gemeinsam etwas aufbauen.

Warum ich kandidiere

Integration bedeutet mehr als formale Rechte – sie muss im Alltag erfahrbar sein. Dafür braucht es Menschen, die nicht nur über Integration reden, sondern sie konkret mitgestalten.

Ich habe mich über Jahre hinweg dafür eingesetzt, dass Migrantinnen und Migranten in Bergisch Gladbach nicht nur Gäste, sondern Mitbürger auf Augenhöhe sind. In Verwaltung, Schulen, Vereinen und politischen Gremien muss dies sichtbar werden.

Gerade in Zeiten, in denen rechte und rechtspopulistische Strömungen versuchen, unsere Gesellschaft zu spalten, ist es umso wichtiger, die Stimme der Integration und Vielfalt stark zu machen.

Ausblick

Als Mitglied des Integrationsrates möchte ich:

Rechtssicherheit und Transparenz bei Integrationsratswahlen durchsetzen,

Bildungs- und Kulturprojekte fördern, die Brücken schlagen,

die Zusammenarbeit von Integrationsrat, Verwaltung und Bürgerschaft verstärken,

und die Anliegen der Menschen mit internationaler Geschichte konsequent und lösungsorientiert vertreten.

„Integration gelingt nur, wenn wir allen Menschen die gleichen Chancen geben – und wenn niemand das Gefühl hat, Bürger zweiter Klasse zu sein.“