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Grischa Bischoff - Leichlingen

Vorsicht Heuschrecken!!

Nach Übernahme der Wohnsiedlung Cremers Weiden durch Deutsche Invest Immobilien

Zum zweiten Mal schon müssen sich die Mieter der ehemaligen Cremers Weiden Siedlung auf einen neuen Besitzer einstellen. Nachdem bereits im Jahre 2007 der britische Finanz-Investor Hotcross mit Sitz in der Steueroase Isle of Man die Immobilien allein zum Zweck der Renditesteigerung seiner Anleger erworben hatte, wurden die 375 Wohnungen jetzt erneut an einen anderen Immobilienspekulanten verhökert.

Die Mieter der Siedlungen haben Angst um ihre Zukunft. Und zu Recht!! Die Erfahrungen mit dem bisherigen Investor haben sie noch in unguter Erinnerung: Vernachlässigung von dringend notwendigen Reparaturen in den Wohnungen, willkürliche und ungerechtfertigte Nebenkostenforderungen und Mietsteigerungen waren an der Tagesordnung. Oft mussten die Mieter gegen die verantwortliche Wohnungsgesellschaft klagen, um ihr Recht durchzusetzen.

Deutsche Invest Immobilien Gesellschaft keine Immobilien- Heuschrecke??

Der verantwortliche Prokurist der Deutsche Invest Immobilien (d.i.i.) Thomas Settelmayer versucht die Mieter zu beruhigen:“ Wir sind keine Heuschrecken. Der Firma geht es nicht um überzogene Renditen, sondern um langfristig stabile Mieten.“

Allein ein Blick in die firmeneigene Werbedarstellung für potentielle Anleger besagt etwas völlig anderes. Da heißt es:“ Unser Kerngeschäft( ist) der Aufbau und die Kapitalisierung von Immobilien-Portfolios.“ Ziel ist die“ Wertsteigernde Investition in den deutschen Kapitalien Markt.“

Dass mit Wertsteigerung allein die Gewinne von Finanzinvestoren und Anlegern gemeint sind, davon konnten sich die Mieter in den von der d.i.i.- Übernahme betroffenen Wohnungen in anderen Städten Deutschlands hinlänglich überzeugen. Ob in Hamburg, Essen, Solingen oder in Düren, überall gab Mieterproteste gegen die Praktiken der d.i.i. Es reicht ein Blick ins Internet um zu erfahren, worum es der „ Deutschen Invest Immobilien“ wirklich geht. Mit allen Mitteln wurden in der Vergangenheit die Profite aus den gekauften Immobilien hochgetrieben.

Dies geschieht mittels einer Modernisierung der Wohnungen, die als energetische Sanierung getarnt wird. Darauf folgen kräftige Mietsteigerungen und oft der spätere Verkauf der „modernisierten“ Wohnungen. Hier schreckt man auch vor Räumungsklagen gegen die Mieter nicht zurück. Unregelmäßigkeiten bei Mietabbuchungen, ständige Fehler bei Betriebskostenabrechnungen und nicht behobene Mängel beschäftigen die Mietervereine nach der Übernahme durch d.i.i. in vielen Städten. Der Hausmeisterservice wird oftmals ausgelagert und steht den Mietern bei der Behebung von Mängeln nicht mehr zur Verfügung.

So soll die „Bewohnerstruktur“ zugunsten der Anleger verändert werden. Weg von preiswertem Wohnraum – hin zu Luxuswohnungen und Eigentum. Übrigens: Nach jeder Übernahme erklärte die d.i.i. stets:“ Wir sind keine Heuschrecken.“

Nicht auf Aussagen der Deutschen Invest Immobilien verlassen

Die Erfahrungen aus anderen Städten machen eins deutlich: Es ist unbedingt notwendig, dass sich die betroffenen Mieter frühzeitig zusammenschließen, um die zu erwartenden Probleme gemeinsam lösen zu können.

DIE LINKE. Leichlingen steht dabei an ihrer Seite. Anders als alle anderen im Rathaus vertretenen Parteien, setzen wir uns für den Erhalt und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ein. Die Entwicklung hin zu teuren Luxus- und Eigentumswohnungen in Leichlingen und Witzhelden, muss im Interesse einer Kinder-und familienfreundlichen Stadt gestoppt werden. In den Flächennutzungsplänen und bei der Bewilligung von zukünftigen Bauvorhaben, ist dies unbedingt zu berücksichtigen.



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