Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Isabelle Casel Klimastreik 2021 Köln

Stoppt die Klimakiller Krieg, Militär, Rüstungsindustrie!

Isabelle Casel aus Bergisch Gladbach und Bundestagskandidatin für DIE LINKE. für den Rheinisch-Bergischen Kreis sprach am 19.3.2021 zum „Globalen Klimastreik“ auf der Kundgebung des „Solidarischen Klimabündnis“ in der Komödienstraße "System Change" in Köln. Sie kritisiert, dass in den Klimaabkommen das Militär absichtlich ausgeklammert wird und fordert Nachbesserungen, denn die mit dem Militär verbunden CO2-Emissionen sind die größten Umwelt- und Klimakiller.

„Der Militarismus ist Ursache und Folge der Klimakrise. Kriege fördern den Klimawandel. Die Klimakrise fördert Kriege. Produktion, Handel, Export und Transport  von Waffen - von Gütern die die Menschheit für ein gutes Leben nicht braucht -  Manöver und vor allem der Krieg erzeugen Unmengen von CO2.“ so Isabelle Casel in ihrer Rede.


Die Rede von Isabelle Casel zum Klimastreik in Köln 2021:

Stoppt die Klimakiller Krieg, Militär, Rüstungsindustrie!

Umwelt- und Klimaschutz also die gesetzten Klimaziele sind nur mit einer drastischen Reduzierung der militärischen Emissionen (von Feinstaub und) CO2 zu erreichen. Es ist ein Skandal, dass In den Klimaabkommen, das Militär, auf Druck der NATO-Staaten, absichtlich ausgeklammert wird. Das muss sofort nachgebessert werden!
Wir alle müssen Verantwortung übernehmen, uns einschränken in unserem CO2 Verbrauch z.B. mit weniger Fleischkonsum, weniger Flugreisen etc. Aber nur wenn Regierungen mit gutem Beispiel voran gehen und in ihren eigenen Möglichkeiten die Emissionen drastisch reduzieren, kann die Bevölkerung glaubwürdig zu eigener Verantwortung gebracht werden. Mit den militärischen Emissionen muss begonnen werden, denn sie sind die größten Umwelt- und Klimakiller.

Der Militarismus ist Ursache und Folge der Klimakrise. Kriege fördern den Klimawandel. Die Klimakrise fördert Kriege. Produktion, Handel, Export und Transport  von Waffen - von Gütern die die Menschheit für ein gutes Leben nicht braucht -  Manöver und vor allem der Krieg erzeugen Unmengen von CO2.

Der Kampfpanzer Leopard 2 verbraucht auf 100 Kilometer bis zu 530 Liter Diesel so viel wie 100 Kleinwagen. Der Kampfjet Eurofighter verbraucht ca. 70-100 Liter Kerosin pro Minute und produziert pro Flugstunde 11 Tonnen CO2 -das ist so viel, wie durchschnittlich eine in Deutschland lebende Person im gesamten Jahr. Allein auf der Air Base Ramstein finden jährlich 30.000 Starts und Landungen statt.

Daher fordern wir: U S Truppenstationierungsvertrag kündigen, keine Steuergelder (48,3 Mio./Jahr) für U S Militär, keine Kampfjet Übungen und keine Beihilfe zu U S-Drohnenmorden!

Das US Militär ist mit seinen rund 1000 Militärstützpunkten weltweit der größte Verbraucher fossiler Brennstoffe. Sein jährliche CO2 Ausstoß beträgt 73 Millionen Tonnen und damit mehr der ganze afrikanische Kontinent.

UN Generalsekretär Antonio Guterres forderte die Staaten auf angesichts der „Corona-Krise“ einen weltweiten Waffenstillstand zu erklären. Dem sind die Staaten nicht gefolgt. Auch die Aufrüstung in Deutschland geht ungebremst weiter. Wir brauchen einen umfassenden Abrüstungsprozess, den Stopp der Produktion und Export von Kriegswaffen und die drastische Kürzung des Militäretats. Würden wir diesen halbieren hätten wir sofort verfügbar: 13 Mrd. für eine kostenlosen Nahverkehr für alle, 10 Mrd. für den Jährlichen Ausbau des ÖPNV, 1 Mrd für 100.000 Solaranlagen und 1 Mrd für die Aufforstung jährlich.

Auch im Sinne des Grundgesetzes und des Völkerrechts fordern wir als konkrete aktuelle erste Schritte:

– keine Kriegsdrohungen, Interventionen und „Regime Changes“ oder Beteiligung daran! Von Deutschland darf nie mehr Krieg aus gehen – keine Auslandseinsätze der Bundeswehr!

- Deutschland und alle Länder die dies noch nicht getan haben, müssen dem UN Atomwaffen-verbotsvertrag beitreten. Sofortiger Abzug der US Atomwaffen aus Deutschland (Büchel) gemäß Bundestagsbeschluss 2010.

- Keine Anschaffung von Kampfdrohnen und autonomen Waffensystemen!

Krieg ist einer humanistischen Gesellschaft unwürdig! Das gilt natürlich auch für Krieg als Mittel der Politik! Greuel und Katastrophen vergangener Kriege in Europa sind bei vielen in Vergessenheit geraten, weshalb die gefährliche Kriegspolitik der Bundesregierung und der NATO zum Teil widerspruchslos hingenommen wird.

Wir lassen uns keine Angst machen mit geschürten Feindbildern w. z. B. Russland, das seinen Militäretat auf 60 Mrd. gesenkt hat, während die NATO auf über 1000 Mrd. Steuergelder für ihre gefährliche Eskalationspolitik verschleudert.

Die Annahme (Interessens)Konflikte dadurch zu „LÖSEN“, dass man Menschen losschickt um sich gegenseitig umzubringen gehört in die Steinzeit und würde uns auch wieder in diese zurückführen.

Zudem – niemand bedroht uns, niemand greift uns an!

Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik und freundschaftliche Beziehungen mit Russland und China anstatt die Provokation, Aufrüstung oder Militärübungen an den NATO Ostgrenzen oder Kriegsschiffe im chinesischen Meer!

Keine weitere Energie darf für die Bedrohung und Zerstörung von Menschen und Natur durch Militär verschwendet werden. Die Friedens- und die Umweltbewegung können das gemeinsam erreichen, indem wir Alle mit dem gleichen Interesse an unserer Zukunft mitnehmen. Das Bündnis mit den Themen Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Antirassismus darf das Thema Frieden nicht auslassen. Eine ernsthafte Umwelt- und Klimadebatte um drastische CO2-Reduzierungen ist ohne den militärischen CO2-Ausstoß unvollständig.

Frieden Ist vielleicht nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts. Wenn wir in der heutigen Welt den Frieden nicht erhalten, machen alle politischen Forderungen keinen Sinn mehr.

Unterstützt uns bei unserem Protest und Aktionen an den Militärstützpunkten z.B. Büchel, Nörvenich, Ramstein, Spangdahlen – jede Stunde die ein Kampfjet nicht fliegt, werden 11 Tonnen CO2 Ausstoß verhindert.

Isabelle Casel


DIE LINKE. Hilft!

Telefonische & kontaktlose
Bürger- & Sozialsprechstunde


Anfragen für Gesprächsvereinbarungen per Mail an sozialberatung-gl@die-linke.org

  • Bergisch Gladbach
    Tomás M. Santillán
    Telefon: 0172-2410212 
    Freie Gesprächsvereinbarung
    Mail: sozialberatung-gl@die-linke.org
    Offene Gesprächstermine:
    * jedem Montag, 16.00 - 18.00 Uhr  
    * jeden Freitag, 16.00 - 18.00 Uhr

    Sie können anonym anrufen.
     
  • Bergisch Gladbach:
    Peter Tschorny
    Telefon Mobil: 0177-28.525.29
    Gespräch nach Vereinbarung 
    per Mail tschorny-prax@gmx.de oder per Telefon: 0177-28.525.29
     
  • Leichlingen:
    Ratsmitglied DIE LINKE.
    Klaus Reuschel-Schwitalla
    Telefon: (02175) 166.869
    Freie Gesprächsvereinbarung
    Offene Gesprächstermine:
    * jedem Montag, 16.00 - 18.00 Uhr  
    * jeden Freitag, 16.00 - 18.00 Uhr

    Sie können anonym anrufen.
    Für dringende Fälle: 0151-675.130.22 

Angebote: Fragen zur lokalen Sozial-Politik und Entscheidungen von Verwaltungen wie:   · Jobcenter · Sozialamt · Jugendamt · Ausländeramt · Krankenkasse · und weiteren Sozialleistungsträgern und Verwaltungen. Wir vermitteln auch Hilfe bei:   · Antragsstellung · Überprüfung von Bescheiden · Widersprüchen · Überprüfungsanträgen · Behördengängen.  Ein in der sozialen Arbeit erfahrener Mitarbeiter steht bei Bedarf und nach Absprache auch zur Behördenbegleitung (Beistand nach § 13 SGB X) kostenlos, verschwiegen und professionell zur Verfügung. 

Kontakt

info@dielinke-rbk.de

Kreisvorstand
Tomás M. Santillán
Alexandra von der Ohe
Thomas Döneke
Andrea Persy
Klaus Reuschel-Schwitalla
 

Kreisgeschäftsführer
Klaus Reuschel-Schwitalla
Mobil: 0151 67513022

Pressesprecher
Thomas Döneke


Anschrift:
DIE LINKE. Reinisch-Bergischer-Kreis
c/o Klaus Reuschel-Schwitalla
Elisabeth-Lindner-Str. 1a
42799 Leichlingen