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DIE LINKE. NRW

"Seebrücke" Aktionen in NRW: Leben retten statt Seenotretter kriminalisieren

Seit Wochen gibt es immer neue Schlagzeilen über Seenotrettungsschiffe, die keine Hafen für gerettete Menschen finden, deren Schiffe und Flugzeuge beschlagnahmet werden, deren Arbeit kriminalisiert wird. In dem Bündnis »Seebrücke« haben sich nun vor allem Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen zusammengeschlossen, um gegen die Kriminalisierung von Flüchtlingshelfern durch die Behörden der EU-Staaten etwas zu unternehmen. Nachdem am letzten Wochenende spontan allein in Berlin 12.000 Menschen gegen die Kriminalisierung von Seenotrettern demonstrierten sind weitere Aktionen geplant. Am kommenden Wochenende finden in Münster, Essen und Köln „Seebrücke“-Aktionen statt.

Landessprecherin Inge Höger erklärt:

„Es kann nicht sein, dass diejenigen kriminalisiert werden, die Menschenleben retten. Seehofer, Orban, Kurz und viele andere hetzen in Europa gegen Geflüchtete und spielen mit deren Leben. Eigentlich wäre es die Aufgabe der Bundesregierung, vor allem des Innenministers Horst Seehofer, und der EU, Geflüchtete in Seenot zu retten. Die EU sichert aber lieber die Außengrenzen und lässt aus Abschreckungsgründen Menschen ertrinken. Es sind die privaten Organisationen wie ‚Sea-Watch‘ oder ‚Lifeline‘, die täglich Leben auf See retten. Statt Verboten und Kriminalisierung verdienen sie Anerkennung.“

Stellvertretender Landessprecher Jules El-Khatib ergänzt:

„Die Seebrücke-Aktionen machen deutlich, dass die deutsche Regierung mit schuld ist am Tod von Hunderten auf dem Mittelmeer. Wir unterstützen die Forderungen nach sicheren Fluchtwegen, einer Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind. Flucht ist kein Verbrechen, Menschen sterben zu lassen ist eines.“

Die Linke NRW unterstützt die Proteste in NRW und anderswo und ruft alle dazu auf, sich daran zu beteiligen.

Weitere Informationen: https://seebruecke.org


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