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Rainer Schneider

Radverkehr Telegrafenstraße in Wermelskirchen

»Vorsichtig fahren und Rücksicht nehmen sind für den ADFC Selbstverständlichkeiten im Straßenverkehr, schließlich möchte jeder Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer – sicher ans Ziel kommen. Vor allem gegenüber Kindern und älteren muss man sich so verhalten, dass jede Gefährdung ausgeschlossen ist. ›So steht es als Pflicht im Gesetz‹, sagt ADFC-Rechtsexperte Roland Huhn.

Wer Rücksicht nimmt, wird auch vorsichtig und rechnet damit, dass andere Verkehrsteilnehmer Fehler machen können – man selbst ist davor ja auch nicht gefeit. Ebenso wichtig ist, dass sich Radfahrer bewusst machen, dass sie verletzlich und gegenüber Motorisierten die schwächeren Verkehrsteilnehmer sind.

Daraus ergibt sich eine goldene Regel: Grundsätzlich sollten Radfahrer nach außen selbstbewusst, innerlich jedoch defensiv fahren. Das heißt, Radfahrer nehmen sich ihren Platz und ihr Recht im Straßenverkehr, jedoch nicht im blinden Vertrauen auf Paragrafen und Regeln.« (nachzulesen beim ADFC)

Vorweg, ich bin für einen gegenläufigen Radverkehr auf der Telegrafenstraße und nicht für das sogenannte »Rückholrecht«. Als Rat haben wir politische Entscheidungen zu treffen, als Straßenverkehrsbehörde mit entsprechender Verantwortung gehört bestimmt nicht dazu.

Die Situation ist nicht einfach. Wer zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem Pferd und natürlich mit dem Auto in und um Wermelskirchen unterwegs ist, erlebt einen erheblichen Anstieg von Radfahrern, Wanderer und Reiter/Kutschen. Aber diesen Tourismus wollten wir doch.

»Nur eine verkehrssichere, steigungsarme und Umweg freie Führung der Radfahrer über die Telegrafenstraße berücksichtigt die zunehmende Bedeutung der heute bereits gut angenommenen Radwege.« (Zitat aus dem Appel des ADFC an den Rat)

Wenn wir vom Radfahrer sprechen, so sehen wir in erster Linie solche, die sich entsprechend dem § 1 der StvO – (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird – verhalten.

Es sind leider nicht nur Falschparker, sondern auch Verkehrsteilnehmer auf dem Rad, die durch ihr Verhalten wesentlich an dieser Situation beitragen. Eigene unangemessene Geschwindigkeit – Fahrzeuge werden überholt, Fußgänger werden gefährdet –, Anpöbeleien auf der Bahntrasse – erlebt zum 1. Mai, als wir Emminghausener gemeinsam wanderten (Veranstaltung hat nichts mit unserer Partei zu tun, nur als Beispiel für Verhaltensweisen) – um ihr Selbstbewusstsein zur Durchsetzung ihrer Interessen kund zu tun. Hier sehe ich in erster Linie ein erzieherisches Problem. Verkehrserziehung durch eigene Vorbildwirkung, durch Medien, Stadtverwaltung. Null Toleranz bei Links Parker, Maßnahmen zur Durchsetzung der Geschwindigkeit, Schrittgeschwindigkeit an unübersichtlichen bzw. enger Straßenführung.

Wenn wir uns die Verkehrsordnung anschauen, so wäre die beste Lösung für unsere Situation, ein verkehrsberuhigter Bereich.

Innerhalb dieses Bereiches gilt.

• Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite benutzen; Kinderspiele sind überall erlaubt.
• Der Fahrzeugverkehr muss Schrittgeschwindigkeit einhalten.
• Die Fahrzeugführer dürfen die Fußgänger weder gefährden noch behindern; wenn nötig müssen sie warten.
• Die Fußgänger dürfen den Fahrverkehr nicht unnötig behindern.
• Das Parken ist außerhalb der dafür gekennzeichneten Flächen unzulässig, ausgenommen zum Ein- oder Aussteigen, zum Be- oder Entladen. Die Markierung der Parkflächen geschieht meist nicht durch Schilder, sondern über Markierungen wie verschiedenfarbige Pflasterungen.
• Das Halten oder Parken ist dann auf der rechten oder linken Seite möglich.
• Das Überholen im verkehrsberuhigten Bereich ist per se ausgeschlossen. In einem verkehrsberuhigten Bereich muss man nicht damit rechnen, überholt zu werden.

Durch unsere Medien wurde eine Entscheidung des Rates bereits vorweggenommen, vielleicht kann ich durch meine Ausführungen eine Lösung herbeiführen, die nicht parteipolitisch geprägt ist.


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