Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
Rawpixel Ltd.
Frauenrechte
activists, african, african descent, angry, animal rights, black, board, bullhorn, caucasian, climate change, communication, demonstration, equality, expression, female, feminine, free health service, freedom, gay rights, gender equality, gesture, group, human rights, justice, liberation, megaphone, message, movement, paper, peace, people, police brutality, poster, protest, protester, protesting, rights, screaming, shouting, social issue, speaking, speech, stand together, strike, support, talking, together, veganism, women

Frauenrechte sind nicht verhandelbar! Hier, in der Türkei und anderswo …

Isabelle Casel

DIE LINKE. Rheinisch-Bergischer Kreis verurteilt den Austritt der Türkei aus dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt „Der Austritt der Türkei aus der „Istanbul-Konvention“ ist ein weiterer Schritt der Türkei in die Barbarei, sagt Isabelle Casel, Bundestagskandidatin DIE LINKE im Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis. “Es ist ein Skandal, dass nach dem Austritt aus der Istanbul-Konvention und dem Beginn des Verbotsverfahrens gegen die oppositionelle Partei HDP, die EU der Türkei eine Ausweitung der Zollunion in Aussicht stellt. Worte und Taten der Bundesregierung stimmen nicht überein, wenn auf der einen Seite die Verstöße gegen die Menschenrechte in der Türkei kritisiert werden, aber gleichzeitig Präsident Erdogan ein solch weitreichendes Angebote als „Belohnung“ gemacht wird. Erdogan will mit der HDP die demokratische Opposition verbieten lassen und verhöhnt die Frauenrechte. Er lässt Journalistinnen und Journalisten inhaftieren und zensiert die Presse- und Meinungsfreiheit. Die Europäische Union darf sich nicht durch die Flüchtlingskarte von Erdogan erpressen lassen. Die Zollunion muss eingefroren und das EU Assoziierungsabkommen ausgesetzt werden. Sämtliche Waffenlieferungen an die Türkei sind Grundgesetzwidrig und gehören sofort gestoppt. Die Türkei unterstützt islamistische Terrorgruppen wie Al Qaida oder Ahrar al-Sham und hält völkerrechtswidrig Teile von Syrien und Irak besetzt. Wenn Deutschland und EU diese massiven Rechtsverstöße der Türkei akzeptiert, ist sie völlig unglaubwürdig Menschenrechtsverletzungen in anderen Staaten zu kritisieren. Solidarität mit Frauen, der HDP, und allen demokratischen Kräften in der Türkei heißt endlich zahnloser Kritik auch Taten folgen zu lassen - Ende der Unterstützung der Türkischen Regierung unter Erdogan von AKP und MHP.“

Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die sogenannte Istanbul-Konvention, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Bemühungen der Frauenbewegung, um Gewalt gegen Frauen in all ihrer Vielfalt zu ächten. Vergangenes Jahr wurden in der Türkei 300 Frauen von Männern ermordert - so viel ist offiziell bekannt. Offenbar ist die Dunkelziffer aber viel höher, denn 171 Todesfälle werden als "suspekt" eingestuft, darunter auch viele angebliche Selbstmorde.

Neueste Zahlen der Weltgesundheitsorganisation zeigen, dass weltweit jede dritte Frau in ihrem Leben von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen ist. Auch – und insbesondere – die junge Generation der Frauen erleidet Gewalt durch aktuelle oder ehemalige Partner. Alle Zahlen machen deutlich, dass die COVID19-Pandemie die Lage der Frauen und häusliche Gewalt verschärft hat.


DIE LINKE. Hilft!

Telefonische & kontaktlose
Bürger- & Sozialsprechstunde


Anfragen für Gesprächsvereinbarungen per Mail an sozialberatung-gl@die-linke.org

  • Bergisch Gladbach
    Tomás M. Santillán
    Telefon: 0172-2410212 
    Freie Gesprächsvereinbarung
    Mail: sozialberatung-gl@die-linke.org
    Offene Gesprächstermine:
    * jedem Montag, 16.00 - 18.00 Uhr  
    * jeden Freitag, 16.00 - 18.00 Uhr

    Sie können anonym anrufen.
     
  • Bergisch Gladbach:
    Peter Tschorny
    Telefon Mobil: 0177-28.525.29
    Gespräch nach Vereinbarung 
    per Mail tschorny-prax@gmx.de oder per Telefon: 0177-28.525.29
     
  • Leichlingen:
    Ratsmitglied DIE LINKE.
    Klaus Reuschel-Schwitalla
    Telefon: (02175) 166.869
    Freie Gesprächsvereinbarung
    Offene Gesprächstermine:
    * jedem Montag, 16.00 - 18.00 Uhr  
    * jeden Freitag, 16.00 - 18.00 Uhr

    Sie können anonym anrufen.
    Für dringende Fälle: 0151-675.130.22 

Angebote: Fragen zur lokalen Sozial-Politik und Entscheidungen von Verwaltungen wie:   · Jobcenter · Sozialamt · Jugendamt · Ausländeramt · Krankenkasse · und weiteren Sozialleistungsträgern und Verwaltungen. Wir vermitteln auch Hilfe bei:   · Antragsstellung · Überprüfung von Bescheiden · Widersprüchen · Überprüfungsanträgen · Behördengängen.  Ein in der sozialen Arbeit erfahrener Mitarbeiter steht bei Bedarf und nach Absprache auch zur Behördenbegleitung (Beistand nach § 13 SGB X) kostenlos, verschwiegen und professionell zur Verfügung. 

Kontakt

info@dielinke-rbk.de

Kreisvorstand
Tomás M. Santillán
Alexandra von der Ohe
Thomas Döneke
Andrea Persy
Klaus Reuschel-Schwitalla
 

Kreisgeschäftsführer
Klaus Reuschel-Schwitalla
Mobil: 0151 67513022

Pressesprecher
Thomas Döneke


Anschrift:
DIE LINKE. Reinisch-Bergischer-Kreis
c/o Klaus Reuschel-Schwitalla
Elisabeth-Lindner-Str. 1a
42799 Leichlingen