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Nie wieder Faschismus!

Die Ermordeten von der Wenzelnbergschlucht werden nicht vergessen!

Noch am 13. April 1945, also nur wenige Stunden bevor amerikanische Truppen den Norden des heutigen Rheinisch-Bergischen Kreis erreichten, wurden von den Nationalsozialisten in einer Schlucht am Wenzelnberg bei Langenfeld 71 politische Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter aus verschiedenen Gefängnissen der Region ohne Prozess hingerichtet und verscharrt. 

Wegen der COVID19-Pandemie werden am Sonntag, den 25. April 2021 nur die  Bürgermeister der Städte Wuppertal, Remscheid, Solingen, Leverkusen, Leichlingen und Langenfeld eine stille Kranzniederlegung durchführen, bei der auch ein Vertreter des VVN/BdA der Ermordeten gedenken wird. Die zahlreichen anderen Organisationen, die sonst an der Veranstaltung teilnehmen, wurden gebeten Kränze und Gedenken vorher und getrennt durchzuführen. 

DIE LINKE. Rheinisch-Bergischer Kreis ist dieser Vereinbarung gefolgt und hat am Samstag (24.04.2021) mit einer kleinen Delegation an der Gedenkstätte unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen Blumen niedergelegt. Frank Noth (Integrationsrat Leichlingen, DIE LINKE. und Klaus Reuschel-Schwitalla, Ratsmitglied Leichlingen, DIE LINKE. und im Kreisvorstand DIE LINKE..) dokumentieren damit für die gesamte Partei, dass wir die Opfer auch in der jetzigen Krise nicht vergessen werden.

Klaus Reuschel-Schwitalla, Vorstand DIE LINKE. Rheinisch-Bergischer Kreis und linkes Ratsmitglied in Leichlingen erklärt: "Auch nach 76 Jahren  und trotz den schwierigen Bedingungen, müssen wir die Erinnerung wachhalten. DIE LINKE. begrüßt es, dass die Vertreter*innen der Städte an diesem Gedenken festhalten. Gerade in der Pandemie wird deutlich, wie wichtig es ist, dass sich die Demokrat*innen gemeinsam der rechten und rassistischen Propaganda entgegenstellen, um eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern."    

Siehe auch dazu auch:


Die Namen der Opfer in der Wenzelnbergschlucht vom 13.4.1945 sind: Ludwig Baumann, Hugo Breemkötter, Josef Breuer, Leopold Choncenzey, Wilhelm  Clemens, Christian Döhr, Heinrich Dietz, Adolf Führer, Bernhard Funkel, Wilhelm Fatscher, Johann Galwelat, Otto Gaudig, Karl Gabowski, Wilheim Gietmann, Albert Grandt, Johann  Hense, Adolf Hermanns, Karl  Horn, Wilhelm Hanrath, Hans  Holzer, Ferdinand Jahny, Wincente Jankowski, Polen, Hermann Jäger, Friedrich Knopp, Artur Koch, Friedrich Kamleiter, Jakob  Krieger sen., Josef Kuhnt, Heinrich Kubick, Rudolf Käferhaus, Daniel Kresanowski, UdSSR, Walter Kuhlmann, Wilhelm  Kranz, Max Lang, Erich Lohmer, Paul Liszum, Hermann  Landtreter, Horst Lettow, Henri Liebisch, Ferdinand Margreiter, Heinrich Marth, Otto Markus, Gustav Marnitz, Franz Müller, Walter Nell, Josef Nikolay, Hubert Offergeld, Heinrich  Rode, Adolf Röder, Herbert  Runkler, Sylvester Sniatecki, Heinrich  Schlieper, Karl  Schulz, Wilhelm  Stangier, Mitrofan  Saitzki, UdSSR, Franz  Spitzlei, Theodor Schmidt, Johann  Schyra, Paul  Tegethoff, Max  Thiemann, Josef Thiemann, Heinrich  Tries, Paul Wondzinski,  Karl Wallraven, Hans Wimmershof, Wilhelm Wilgeroth, Victor Woynec, UdSSR, August Zywitzki und drei  Unbekannte.
 


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