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Konrad Wolfram

Konrad Wolfram - Ratsmitglied in Burscheid

Brief an den Bürgermeister der Stadt Burscheid

An den Bürgermeister der Stadt Burscheid

 

Hiermit wende ich mich an Sie aufgrund eines Gespräch das am Freitag den 15.08.2014 auf unserer Sitzung stattgefunden hat und bei dem auch in Vertretung eine Betroffene hinsichtlich der Schülerbeförderung zur Realschule/Gesamtschule anwesend war. Natürlich ist uns auch bewusst, dass in diesem Punkt der Schulträger gefordert ist, hier umsichtig tätig zu werden. Dennoch sollte die Politik der Stadt hier ihren Einfluss geltend machen, damit die betroffenen BürgerInnen nicht weiter sprichwörtlich in der Luft hängen bei den weiteren Entscheidungen.

 

Es geht hier um folgende Punkte, die den Betroffenen besonders am Herzen liegen und die für sie besonders wichtig sind, schon aus der Hinsicht des nahenden Schulbeginn:

1. Kosten der Schülerbeförderung: Hier stellt sich für die Betroffenen die Frage der Höhe der Kosten, die nicht im Verhältnis z.B. zu einem Schülerticket des ÖPNV in Burscheid stehen. Die Frage stellt sich seitens der Betroffenen auch, warum nicht eine zeitlich angepasste Buslinie des ÖPNV die umliegenden dörflich gelegenen Bereiche wie z.B. Blasberg anfahren kann. Bei der Fa. Latzel handelt es sich ja um einen reinen Schülertransport der zeitlich begrenzt ist. Bei einem Schülerticket besteht jedoch ein Mehrwert durch weitere mögliche Nutzungen des Tickets über diesen reinen Schulweg hinaus, was kostenmäßig einleuchtender wäre für die betroffenen Eltern.

2. Zwar ist der Schulweg über den Radweg/Balkantrasse vom Tisch, aber es wurden auch andere "kürzere" Schulwege weniger richtig errechnet und auf ihre Sicherheit geprüft, sondern einfach aus GoogleMaps von der Schulträgerschaft zugrunde gelegt. Hier soll zwar noch eine Prüfung seitens der Polizei erfolgen, doch kurz vor Schulbeginn lag auch hierzu noch keine verbindliche und gesicherte Aussage vor. Hier können wir von jetzt mindestens zwei Kindern z.B. aus Blasberg ausgehen, deren Schulweg durch einen Wald verlaufen würde, der zwar laut GoogleMaps als Weg ausgewiesen ist, aber über erhebliche Hindernisse verfügen soll (laut Aussage über dem Weg liegende Bäume usw.). Auch nicht berücksichtigt wurde Eingangs die Wetterverhältnisse und Beleuchtung dieses Weges im Herbst/Winter und im Frühjahr.

Nun stehen die Betroffenen vor dem Problem fehlender und nachvollziehbarer Informationen, während zum einen um schnelle Zahlung gebeten wird, damit das betreffende Kind den Schulbus (Fa. Latzel) auch nutzen kann, während kurz danach per Mail wieder dazu aufgefordert wird, noch keine Zahlungen zu tätigen. Gleichsam hingen die Betroffenen Eltern hier als Beispiel aus Blasberg immer noch bezüglich des Schulweges (Fußweg) und dessen Sicherheit in der Luft. Zwar wurden Einsprüche seitens der Eltern getätigt, doch der Schulbeginn rückt in greifbare Nähe ohne das verwertbare Informationen bis zum heutigen Zeitpunkt eingegangen sind. Kritisch sehen es die Betroffenen auch, dass diese Situation z.B. bei der Hauptschule, die in städtischer Trägerschaft liegt, gegenüber der Real- und Gesamtschule nicht bestehen, so das sich die Betroffenen durch die Stadt und ihrer politischen Trägerschaft eher alleine gelassen fühlen mit ihren Problemen. Ich zitiere hier einmal einen Absatz aus einer Mail an DIE LINKE in Burscheid (an meine Person), die zeigt, welcher Frust durch das bisherige Vorgehen entstanden ist:

Es ist eine Frechheit der Kirche Wege mit GoogleMaps zu berechnen bzw. auf andere Schulen hinzuweisen bzw. keine Möglichkeit zuzulassen ein Schülerticket nehmen zu können, womit im ganzen VRS-Gebiet gefahren werden kann. Die Schüler, der noch vorhandenen Hauptschule haben diese Probleme nicht, da für die Schüle Träger die Stadt Burscheid ist und für die Schulwegberechnung die Pläne des "Sicheren Schulwegs" zugrunde gelegt werden.

Wo sind die Politiker der Stadt? Wo ist der Bürgermeister? Wo ist der Kirchenträger? Warum werden die Eltern der Realschule und der neuen Gesamtschule so im Regen stehen gelassen und es erfolgt keine Zeitnahe Reaktion?

In diesem Sinne bitte ich Sie, Herr Bürgermeister, die ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten stehende Einflussmöglichkeit zu nutzen, damit die jetzt noch bestehende unbefriedigende Situation zu diesen Fragen für alle Beteiligten schnell einer verbindlichen und positiven Lösung zugeführt werden kann.

 


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