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Titelseite 10.4. taz Linke setzen überzeugendes Zeichen für Weltfrieden

Lutz-E. Bohr - Bergisch Gladbach

Hurra, es lebe das Klischee!

 

Das Titelbild staatlich gelenkter Kinder zu DDR Zeiten (wann und wo eigentlich?) fördert das Klischee: Die LINKE, das sind die DDR'ler von damals. Erstens stimmt das überhaupt nicht, ich und viele andere Parteimitglieder sind ein Beleg dafür, Zweitens sind diese Massendemos doch nicht zu vergleichen mit der ernsthaften Prüfung frei und demokratisch gewählter MdB's, die ihrem Gewissen folgend abstimmen.

Leute, was soll das?

Foto und Überschrift finde ich einfach dumm und diffamierend. Passte vielleicht gerade noch auf die Wahrheitsseite... Leider zeigt unsere Geschichte, dass es sehr wohl gilt, den Anfängen zu wehren. "Sag NEIN" textet B, Brecht nach dem 2. Weltkrieg. Auch ein Neinsager! Es ist kein Standartargument", sondern eine berechtigte Sorge. Siehe IFOR Einsatz in Afghanistan. Wie viele Jahre wird es noch dauern, bis dieser Einsatz als Fehler zugegeben wird? Mc Namara ca. 30 Jahre nach Ende des Vietnamkrieges: "Der Krieg in Vietnam war ein Fehler". Damals haben viele NEIN gesagt und wurden belächelt und bekämpft.

Übrigens auf Seite 2 der heutigen Ausgabe: " Das militärischer Begleitschutz auf See nötig ist, wird in der UNO und bei der OPCW bezweifelt..." Vorschlag: Wie wäre es mal mit einer ausführlichen und sachlichen Auseinandersetzung zum Thema "Die Wirkung von Militäreinsätzen und alternativ Zivilem Friedensdienst". Das bräuchte mehr Recherche und Hirnschmalz als so ein Titelbeitrag. Wo bleibt Deine/Ihre von mir geschätzte sachlich-kritische Haltung Ines Pohl?

Letzte Frage: Wo zieht den Stefan Reinecke "die Linie"?

Fazit: Der heutige Titel hat für mich Bildzeitungsniveau. Ist das noch meine TAZ?

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