Stoppt das Massaker an Aleviten in Syrien!
Aufruf zur Protestkundgebung am 15. März in Köln.
Seit dem 6. März verüben die neuen radikalislamistischen Machthaber in Syrien in mehreren Städten grausame Massaker an der alevitischen Bevölkerung, andere Ethnien und Religionsgruppen. Tausende Kinder, Frauen und Männer wurden bereits brutal ermordet. Diese systematische Gewalt ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und darf nicht hingenommen werden.
Die Linke Rheinisch-Bergischer Kreis ruft daher zur Protestkundgebung am 15. März ab 13 Uhr in Köln am Heumarkt auf, um gegen diese Massaker zu demonstrieren und internationale Aufmerksamkeit auf die Verbrechen zu lenken.
„Die Verantwortlichen für diese Gräueltaten müssen zur Rechenschaft gezogen werden! Wir fordern die sofortige Einsetzung einer unabhängigen Kommission der Vereinten Nationen, die die Ereignisse vor Ort untersucht, die Schuldigen benennt und Maßnahmen ergreift, um künftige Massaker an Minderheiten zu verhindern“, erklärt Aylin Aydogan für Die Linke Rheinisch-Bergischer Kreis.
Darüber hinaus appellieren wir an die Europäische Kommission, keinerlei Unterstützung oder Hilfszusagen an Abu Mohammed al-Golani und sein Regime zu machen, solange diese Massaker nicht vollständig untersucht und die Täter benannt wurden. Die internationale Gemeinschaft darf nicht wegsehen, wenn Minderheiten brutal ermordet werden!
Hale Bagherzadeh (Mitglied im Integrationsrat der Stadt Bergisch Gladbach für Die Linke) erinnert an die Aussagen des zukünftigen Bundeskanzlers Friedrich Merz nach dem Sturz des korrupten Assad-Regimes durch einen Al-Quaida Ableger. Merz und die CDU wollten syrische Flüchtlinge möglichst kurzfristig nach Syrien abschieben. Damals sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „…. wir sind in der Union ja schon seit längerer Zeit der Auffassung, dass man nach Afghanistan und nach Syrien grundsätzlich abschieben kann und sollte. Das würden wir machen."
"Ich will mir nicht vorstellen, Deutschland hätte das wirklich getan, so wie es die CDU gefordert hatte." meint Hale Bagherzadeh, "Assad war ein Diktator, der eng mit dem Iran zusammengearbeitet hat. Wir alle sind froh, dass er weg ist. Heute geht es darum, dass Syrien ohne Krieg und Unterdrückung einen Weg zu einer demokratischen, friedlichen und unabhängigen Gesellschaftsordnung findet, in der alle Volkgruppen respektiert werden und ihren Platz finden."
Wir rufen alle demokratischen und antifaschistischen Kräfte auf, sich der Protestkundgebung in Köln anzuschließen und gemeinsam ein starkes Zeichen gegen diese Verbrechen zu setzen.

