Linke fordert Abrißstopp in Roderbirken
Wie der Presse zu entnehmen war und wie eigene Prüfungen ergeben haben wird schon mit den Abrissarbeiten des ehemaligen Ärztehauses und des Personalwohnheims, so wie des sogenannten Achtfamilienhauses auf dem Gelände der Klinik Roderbirken begonnen. Es sollen wahrscheinlich von Seiten der Rentenversicherung bis zum 12. August schon Tatsachen geschaffen werden, die eine Nutzung als Asylunterkunft nahezu unmöglich machen.
Gerade vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik auch in unserer Stadt ist dieses Vorgehen unverantwortlich. Wir verlangen von der Stadtverwaltung die Genehmigung für den Abriss sofort zurückzuziehen und einen Stopp der Abrissarbeiten zu veranlassen. Schon Anfang des Jahres hat das Ratsmitglied der Linken im Stadtrat, Klaus Reuschel-Schwitalla, sowohl im Rat als auch im zuständigen Ausschuss um eine Prüfung der Nutzung als Asylunterkunft gebeten. Anscheinend ist man dieser Prüfung nicht - oder zumindest nicht sorgfältig genug nachgekommen. Jetzt kommt man in Zeitnot. Es ist nicht nachvollziehbar warum man hier wertvollen, großen Wohnraum abreißen lässt.
Diese Wohngebäude sind auf jeden Fall in einem besseren Zustand als die
Vorhandenen Häuser in der Friedenstrasse oder in Bennert und würde Platz bieten für ca. 100 Personen. Es kann nicht sein, dass die Deutsche Rentenversicherung Rheinland (DRV) in diesen Zeiten Wohnraum zerstört, der so dringend benötigt wird.

