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DIE LINKE .RBK, Kreissprecher, Frank D. Albert von der Ohe

DIE LINKE.RBK: Die SPD verrät ihr eigenes Klientel

DIE LINKE. RBK, Frank D. Albert von der Ohe

Zur heutigen Entscheidung des Bundestages zum Tarifeinheitsgesetz.

Von der CDU ist man ja gewöhnt, dass diese die Interessen der Unternehmer und der Industrie vertritt. Die SPD hingegen, so glaubte man zumindest bis zur unsäglichen Hartz IV Gesetzebung, steht an der Seite des kleinen Mannes. Weit gefehlt, wie die heutige Entscheidung im Bundestag einmal mehr beweist.

Die SPD hat einmal mehr ihre eigenen Leute verraten. Waren es in der Vergangenheit vor allem die gewerkschaftlich organsisierten Arbeitnehmer, die das Rückgrat der SPD bei Wahlen ausmachte, so hat die SPD sich auch von dieser Wählergruppe abgewandt und die Interessen der Wirtschaft vertreten. Das Recht auf Koalitionsfreiheit muss erhalten bleiben, auch für kleine Gewerkschaften. Es ist ihr (gutes) Grundrecht, sich in einem so kleinen Kreis zusammenzuschließen und für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen zu streiten. Wenn die SPD meint, ihr dieses Recht nehmenn zu können, dann wird sie sich bei kommenden Wahlen als Partei wiederfinden, die keine 20 % der Wählerstimmen mehr erreicht. Die Gewerkschafter jedenfalls werden diese SPD, die nicht mehr ihre Interessen vertritt, nicht mehr wählen. Und das ist richtig so.

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