Adressen und Links

Die Ziele der nachfolgend verzeichneten Links haben wir – soweit nicht anders angegeben – am 27. April 2013 sorgfältig geprüft. Diese Ziele stehen jedoch nicht unter unserer Kontrolle und nicht unter unserem Einfluss. Für die Verlinkung von diesen Zielen auf weitere Inhalte und für Änderungen oder Updates sind wir nicht verantwortlich und übernehmen keine Gewähr. Sollten Sie beim Besuch dieser Ziele Inhalte vorfinden, die nicht den von uns beschriebenen Eigenschaften entsprechen oder rechtlich als bedenklich erscheinen, bitten wir Sie um eine eMail oder eine kurze Nachricht über unser Kontaktformular, damit wir dem nachgehen und den Link erforderlichenfalls entfernen können.

Rote Hilfe e. V.

Bei politischer Verfolgung

Die Rote Hilfe ist keine karitative, aber eine solidarische Organisation von Genossen, die politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum unterstützt. Sie leistet Rechtshilfe und finanzielle Unterstützung, leistet politische Solidarität und stärkt damit die protektiven Faktoren der Gesinnungsverfolgten: man steht nicht alleine und ohnmächtig vor dem Staatsapparat da.

http://www.rote-hilfe.de/
Rote Hilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle, Postfach 3255, 37022 Göttingen
Tel.: (0551) 7 70 80 08, Fax: (0551) 7 70 80 09
• Rote Hilfe Leverkusen
c/o Kulturausbesserungswerk, Kolberger Straße 95a, 51381 Leverkusen
• Rote Hilfe Bonn
c/o Buchladen le Sabot, Breite Straße 76, 53111 Bonn
(Die eMail-Adressen der Roten Hilfe sind mit Javascript vor Spambots geschützt. Die Adressen der Bundesgeschäftsstelle und der Ortsgruppen in Leverkusen und Bonn daher bitte über die Kontaktseite der Roten Hilfe abfragen.)

CPT, Committee for the Prevention of Torture

Präventionsmechanismus des Europäischen Gerichtshofs

Das European Committee for the Prevention of Torture and Inhuman or Degrading Treatment or Punishment, deutsch: »Europäisches Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe« wurde aufgrund von Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention vom Europarat mit der »Europäischen Konvention zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe« initiert. Die Konvention trat 1989 in Kraft, die BRD ist Vertragsstaat. Das Komitee besucht insbesondere Gefängnisse und Polizeigefängnisse sowie psychiatrische Anstalten und prüft die dortigen Haftbedingungen auf ihre Vereinbarkeit mit den Menschenrechten. Das Komitee kann einen Staat rügen, im äußersten Fall eine »Öffentliche Erklärung« über den gerügten Staat abgeben.

http://www.cpt.coe.int/german.htm
Secretariat of the CPT Council of Europe
F-67075 Strasbourg Cedex
Tel.: +33 3 88 41 39 39, Fax: +33 3 88 41 27 72
eMail: cptdoc@coe.int

CILIP/Institut für Bürgerrechte und öffentliche Sicherheit

Kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Polizei und Bürgerrechte

CILIP steht für Civil Liberties and Police und war programmgebend für eine Mitte der 1970er Jahre zusammengetretene Forschungsgruppe an der Freien Universität Berlin um den Politologieprofessor Wolf-Dieter Narr. Das aus dieser Gruppe entstandene Institut dokumentiert Veränderungen im Bereich der inneren Sicherheitspolitik der BRD und betreibt und fördert dazu praxisrelevante, theoretische und empirische Forschung ideell und materiell. Das Anliegen, »die Öffentlichkeit über die Probleme von Bürgerrechten und öffentlicher Sicherheit zu informieren«, erfolgt u. a. durch die Herausgabe der Tertialschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP.

http://www.cilip.de/
Institut für Bürgerrechte & öffentliche Sicherheit e.V.
c/o FU Berlin, Malteserstr. 74-100, 12249 Berlin
Tel.: (030) 838 70462
eMail: info@cilip.de

RAV, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein

Für eine freie Advokatur und ein demokratisches Recht

Der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein e. V. (RAV), eine 1979 gegründete Vereinigung von Juristen mit Sitz in Berlin, fordert die Freiheit von staatlicher Bevormundung als eine notwendige Bedingung anwaltlicher Tätigkeit und sieht sich insoweit als politische Interessenvertretung, als Teil der Bürgerrechtsbewegung und der neuen Sozialen Bewegungen. Unter den Gründungsmitgliedern waren unter anderem Rupert von Plottnitz, Ulrich K. Preuß, Fritz Sack, Otto Schily, Hans-Peter Schneider, Rudolf Schöfberger und Gerhard Schröder.

http://www.rav.de
Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein e. V.
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Tel.: (030) 41 72 35 55
eMail: kontakt@rav.de

BAG kritischer Polizistinnen und Polizisten

Sicherheits- und Kriminalpolitik im Spiegel des Polizeidienstes

Die Bundesarbeitsgemeinschaft kritischer Polizistinnen und Polizisten (auch: BAG, Die Kritischen) ist ein Berufsverband der Polizei. Er versteht sich als Alternative zur Gewerkschaft der Polizei und äußert sich zu vielfältigen Fragen der Sicherheits- und Kriminalpolitik. Zu seinen Forderungen gehört insbesondere ein Umdenken in der Ausbildung von Polizisten. Das Gründungs- und spätere Bundestagsmitglied Manfred Such äußerte sich, dass er »fast täglich« rechtswidrige Handlungen der Kollegen erlebe. Der Verband geht auf das Hamburger Signal zurück, eine öffentliche Kritik Hamburger Polizisten am Verhalten der Polizei. Auslöser der Kritik war der sogenannte Hamburger Kessel, ein rechtswidriger Polizeieinsatz am 8.6.1986 in dessen Zuge vier Polizeiführer wegen 861facher Freiheitsberaubung unter Urteilsvorbehalt verwarnt wurden. Der Berufsverband gibt die unregelmäßig erscheinende Zeitschrift »Unbequem« heraus.

http://www.kritische-polizisten.de/
Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizistinnen und Polizisten (Hamburger Signal) e.V.
c/o RAe Medecke & Gruhnwald, Klaus-Groth-Straße 48, 22535 Hamburg

Geschäftsstelle:
c/o Thomas Wüppesahl, Kronsberg 31, 21502 Geesthacht-Krümmel
Tel.: (04152) 885 666, Fax: (04152) 879 669
eMail: thomas@wueppesahl.de

digitalcourage – früher: FoeBud

Stifter des »Big Brother Award«

Digitalcourage e. V., vormals bekannt als Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs / Bürgerrechte und Datenschutz e. V. (FoeBud), setzt sich seit 1987 für Bürgerrechte und Datenschutz ein. Beim FoeBuD treffen unterschiedlichste Menschen zusammen, die Technik und Politik kritisch erkunden und menschenwürdig gestalten wollen, die sich dagegen wehren, dass die Gesellschaft »verdatet und verkauft« wird, in der Menschen nur noch als Marketingobjekte und Manövriermasse beim Abbau des Sozialstaates oder als potentielle Terroristen behandelt werden.

https://www.foebud.org/
digitalcourage e. V.
Marktstraße 18, 33602 Bielefeld
Tel.: (0521) 175254, Fax: (0521) 61172
eMail: mail@foebud.org

Grundrechtekomitee Köln

»Grund- und Menschenrechte verteidigen«

Nach deutschem Verfassungsrechtsverständnis fassen die Grundrechte die Bürgerrechte, also die Abwehrrechte eines Deutschen gegen den Staat, und die Menschenrechte, d. s. die unveräußerlichen Rechte, die jedem zustehen, zusammen. Man kann dies freilich nicht oft genug betonen und so versteht sich das Grundrechtekomitee Köln als Teil der außerparlamentarischen Opposition und Mitgestalter bürgerlichen Protestes.

http://www.grundrechtekomitee.de/
Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
Aquinostr 7-11, 50670 Köln
Tel.: (0221) 972 69-20 und -30, Fax: (0221) 972 69-31
eMail: info@grundrechtekomitee.de

Dr. Rolf Gössner

Publizist, Rechtsanwalt, stv. Richter am Staatsgerichtshof Bremen ...

Vizepräsident der Internationalen Liga für Menschenrechte, Mitherausgeber von Ossietzky, einer Zweiwochenschrift für Politik, Kultur und Wirtschaft. Rolf Gössner, ausgezeichnet mit der Theodor-Heuss-Medaille für demokratische Initiative und Zivilcourage und dem Kölner Karlspreis für engangierte Literatur, gilt als Institution in der deutschen Bürgerrechtsbewegung. Seine Webseite informiert über Veranstaltungen, Neuerscheinungen von Büchern, Rezensionen sowie einschlägige Rechtsprechung.

http://www.rolf-goessner.de/
Dr. Rolf Gössner
Wulwesstr. 20, 28203 Bremen
eMail: goessner@uni-bremen.de oder mail@rolf-goessner.de